Erinnern Sie sich noch an den Gesprächsinhalt mit einem ihrer liebgewonnen Patienten? Die Inhalte vergessen wir sehr schnell. Doch die Stimmung, in der das Gespräch stattfand, wirkt langfristig in der Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient.

Gerade Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Alter aus ihrem sozialen Umfeld gerissen wurden, sehnen sich nach Aufmerksamkeit. Sprichwörtlich wissen wir, ein gutes Wort geht „runter wie Öl“. Es beruhigt Menschen, es aktiviert sie zu mehr Eigenständigkeit, es fördert die Bereitschaft zu essen, zu trinken und zur Teilhabe.

Im Seminarverlauf erfahren Sie, wie Sie mit nur geringem Aufwand eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen, mit welchen Worten und Gesten Sie Patienten zu mehr Eigenständigkeit motivieren und wie Sie auch unter großem Zeitdruck die richtigen Worte finden. Am Ende sparen Sie Zeit für sich, ihre Patienten und deren Angehörige.

Zielgruppe

  • Schüler*innen in der Alten- und Krankenpflege
  • Pflegefachkräfte und deren Führungskräfte

Lernziele

  • Sie sensibilisieren Ihren Sprachgebrauch und können mit den richtigen Worten Patienten aktivieren und fördern.
  • Sie erkennen verbale und nonverbale Signale ihrer Patienten und können diese bedarfsgerecht ansprechen.
  • Sie kennen die Bedeutung der richtigen Patientenansprache und vermeiden künftig zeitraubende kommunikative Umwege und Konflikte.

 Inhalte

  • Sprachwandel—Von „Was muss ich noch machen?“ zu „Wo kann ich noch helfen?“
  • Die Energie folgt der Aufmerksamkeit—Wie aus nervigen Angehörigen Unterstützer im Pflegealltag werden.
  • Ohne Worte—Eine Geste sagt mehr als tausend Worte.
  • Aneinander vorbeigesprochen—Einfache Regeln für ein gelingendes Gespräch .

 Dauer

  • bis zu zwei Tage

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